Kanaren

Am 02.04.2000 hieß es schon 1:30 Uhr aufstehen, da der Flieger schon 5:20 Uhr von Leipzig startete.

Nachdem wir in einer Höhe von 10820 m unsere Uhren eine Stunde "zurückgedreht " hatten, sind wir pünktlich um 9:25 Uhr in Las Palmas- Cran Canaria gelandet.

   

Am Flughafen wurden wir schon von einem Neckermann- Mitarbeiter empfangen. Mit dem Bus ging es nun zum Santa Catarina Park, wo wir dann gegen 13:30 Uhr das Schiff, die MS Palmira betreten durften.

Unsere Koffer standen schon vor der Kabine. Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben, ging es erst einmal auf "Erkundung". Das Bedienungspersonal war aus der ehemaligen SU.

Unsere Kellnerin - Olga- war aus der Ukraine und der Kellner - Virgis- aus Litauen.

 

   

Unsere 2 wöchige " Kreuzfahrt " hatte 2 Reiserouten.

1. Woche
2. Woche
   
Der Bordfotograph war auch zur Stelle und wir hatten gleich die erste Erinnerung in Form eines Bildes
   

Im sehr schönen Speisesaal wurden wir mit sehr gutem Essen verwöhnt.

Früh war ein Bufett bereit gestellt, Mittags und Abends wurden die Speisen am Tisch gereicht, was auch immer sehr reichlich war.

Für die Leute die auf " Linie " achten mußten, war es besonders schwer.

   

Während der Fahrt in Richtung Porto Santo wurde auch gleich die vorgeschriebene Rettungsübung auf dem Schiff durchgeführt.

Auch in Wirklichkeit ging es uns nicht besonders gut, denn die "Seekrankheit" hat uns ganz schön mitgenommen.

   

Wir sehen nun, nach ca 300 Seemeilen bei Seestärke 7 bis 8 die Madeiragruppe Madeire und Porto Santo.

da gab es das berühmte Korbschlittenrennen  

Natürlich wurde es auch niemals langweiligan Bord. Man hatte sehr viel Abwechslung in Form von bunten Abenden oder die schöne

frische Meeresluft die uns um die Nase wehte.

     

Die Freundschaft an Bord ist auch sehr groß, es ist wie eine kleine Familie.

So hatten wir auch die Familie Berta und Karl Schöler aus Mannheim am Tisch mit denen wir in der ersten Woche sehr viel Spaß hatten.

Warum erste Woche, da es eine zwei Wochen fahrt war, haben uns Gäste nach der ersten Woche wieder verlassen und haben eine Woche Badeurlaub gemacht.

   

Nachdem nun schon die Insel La Palma verlassen wurde , geht es in Richtung Teneriffa nach Santa Cruz.

Überall auf den kanarischen Inseln werden Kakteen angebaut, aber nicht wegen ihrer schönen Blüten, nein vielmehr aufgrund der parasitären Koschenillelaus, die auf den Blättern des Feigenkaktus leben. Der winzige Körper des Weibchen enthält nämlich einen dukelroten Saft aus dem früher hochbegehrter Farbstoff hergestellt wurde.

Auch die kanarischen Bananen werden werden im nördlichen Küstengebiet angebaut.

     

Nun ging es weiter nach San Sebastian auf der Insel La Gomera.

Ein berühmter Grieche ( Plutarch ) spricht von fruchtbarer Insel in der Nähe der afrikanischen Insel, auf denen immer

eine sanfte Frühlingsbrise weht. Er beruft sich dabei auf den römischen Feldherr Sertorius. Plato lokalisierte den verschollenen

Kontinent westlich von Gibraltar im Atlantischen Ozean.

   

Nun ging es wieder zurück nach Las Palmas auf Gran Canaria um neue Gäste aufzunehmen und in Richtung Marocco zu fahren.

Somit hat die 2. Woche unserer Seereise begonnen.


Nach einen Tag auf See sind wir in Safi ( Marokko ) angekommen.

Die Reiseleitung hat nun einige Busreisen angeboten, unter anderem auch nach Marrakesh.

Safi ist die Hauptstadt der Vialla, der Region Doukkala/ Abda und Hauptstadt der gleichnamigen Atlantikprovinz mit wichtigem

Handels- und Fischereihafens. Auf dem sogenannten Töpferhügel- colline de potiers- befindet sich das größte

Keramikviertel Marokkos.

Am nächsten Tag ging es vom Hafen Safi zum Hafen Agadir (Marokko).

Agadir hat 312.000 Einwohner und war ein mondäner Badeort und eine blühende Hafenstadt,

bis eines der schwersten Erdbeben der letzten Jahrzehnte sie am 29.Februar 1960 völlig zerstörte.

15.000 Menschen fanden dabei den Tod. 1962 begann der Wiederaufbau und ist nun eine sehr schöne Stadt

mit ca 330 Sonnentagen im Jahr.

       
 
       

Es ging nun wieder über 280 Seemeilen zurück zu den Inseln Lazerote der sogenannten Vulkan oder auch Feuerinsel.

Es ist die am naheliegenste kanarische Insel an Europa.

Dann ging es weiter über die Insel Tenefiffa, die wir schon in der ersten Woche besucht hatten, zur

Insel Fuerteventura nach Pto.Rosario.

Von da aus kamen wir dann wieder in Las Palmas ( Gran Canaria) am 16.04.00 an, um

den Rückflug nach leipzig anzutreten.


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